Fahrt ins Egerland

 

Gruppe Karlsbad1 Gruppe Königswarth

 

 

Unsere diesjährige Fahrt war wieder ein wunderschönes Erlebnis für alle. Untergebracht waren wir in einem Hotel in Loket/Elbogen, einem malerischen Städtchen an der Eger, wo natürlich auch eine Besichtigung der Burg auf dem Programm stand. Von Loket aus, von dessen Schönheit schon Goethe schwärmte, wanderten wir im idyllischen Tal der Eger zu einer Sehenswürdigkeit, dem Hans-Heiling-Felsen (Svatošské skály). Das Felsengebilde stellt der Legende nach einen versteinerten Brautzug dar. Weitere Ziele im Egerland waren das von Karl IV. gegründete Karlsbad, wo uns eine Stadtführerin einen interessanten Einblick gab in Geschichte und Gegenwart des weltberühmten Kurortes. Außerdem besuchten wird das imposante Schloss Königswart, das seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie Metternich war. Von dort aus war es nicht mehr weit zur letzten Station der Reise, Marienbad, dem jüngsten böhmischen Bad, mit seinen sehenswerten Bauten und Kuranlagen. Jung und alt waren begeistert von Natur und Kultur des Egerlandes und den kulinarischen Spezialitäten Böhmens.

Lange Laufer Kulturnacht

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Zwar nicht in der Nacht, aber dafür einen ganzen Nachmittag lang beteiligte sich der Sudetendeutsche Volkstankreis an der Jubliäumsveranstaltung der Stadt Lauf anlässlich des 700. Geburtstages von Kaiser Karl IV. Angeboten wurden – passend zum Thema – böhmische Spezialitäten, wie z. B. Kolatschen oder frisch gebackene Liwanzen. Die Liwanzen fanden großen Anklang, die vier Eimer des vorbereiteten Teiges kamen mühelos weg, auch konnten fast alle Kolatschen verkauft werden. Der Vorbereitungsaufwand war für die kurze Verkaufszeit zwar immens, doch auch hier zeigten sich wieder der Zusammenhalt und die Zuverlässigkeit eines tollen Teams. Nicht alle, die zum Erfolg beigetragen haben, sind auf dem Bild zu sehen, da sie umständehalber an diesem Samstag verhindert waren, aber einen großen Anteil an den Vorbereitungen hatten.

Fahrt in den Spreewald

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Der wunderschöne Spreewald sowie die Niederlausitz waren in diesem Jahr das Ziel einer mehrtägigen Fahrt des Sudetendeutschen Volkstanzkreises. Auf dem Programm standen Cottbus (sorbisch: Chóśebuz) mit dem gemütlichen Altmarkt im Zentrum der Stadt sowie der von Fürst Hermann von Pückler-Muskau gestaltete Branitzer Park, einer der schönsten Landschaftsparks in Europa. Dort ließ der exzentrische Gartengestalter u. a. eine Pyramide aus Erde auf einer Insel in einem See errichten, in welcher er und seine Frau auch ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Im Spreewald wurden die Städte Lübben mit der nach dem bekannten Kirchenlieddichter Paul Gerhardt benannten Kirche besichtigt sowie das touristische Zentrum des Spreewalds Lübbenau. Dort durfte selbstverständlich die Fahrt in einem Kahn auf der Spree und den zahlreichen Wasserkanälen nicht fehlen. Diese führte in das Dorf Lehde, das idyllisch auf einer Insel gelegen ist und von dem Fontane sagte, man könne „nichts Lieblicheres sehen“. Noch nicht genug vom Wasser hatten die jüngeren Teilnehmer, welche die liebliche Umgebung in und um den Ort Schlepzig per Kajak selbst erkundeten. Dass sie dabei einen Riesenspaß hatten, braucht nicht extra erwähnt zu werden. Vorher bezwangen alle noch den mit 144 m höchsten Punkt der Umgebung, den Wehlaberg, von dessen Aussichtsturm man einen sagenhaften Rundumblick hatte. Gutes Essen rundete den Aufenthalt ab, wobei es außer Kartoffeln mit Quark und Leinöl sowie Spreewaldgurken auch noch andere schmackhafte Spezialitäten gab. Die Sonne und die angenehmen Temperaturen taten ein Übriges, dass alle Teilnehmer die Tage in der malerischen Gegend genießen konnten.

Hauptversammlung 2016

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Neuwahl der Vorstandschaft des Sudetendeutschen Volkstanzkreises:
Als Vorsitzende im Amt bestätigt wurde Christl Hanisch-Gerstner ebenso wie ihre Stellvertreter Antonia Engelhardt, Bastian Engelhardt und Peter Eichenseer. Die Kassengeschäfte führt weiterhin Erika Koch. Als Beisitzer vervollständigen Brigitte Köhler, Gabi Engelhardt, Tobias Bienert, Julia Gerstner und Caroline Greifenstein das Führungsteam, außerdem Alexandra Hergenröder und Sebastian Günther als Kassenprüfer. Die Tanzleitung liegt in den Händen von Iris Gerstner und Christine Meußel.

Start ins neue Jahr

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Das neue Gruppenjahr des Sudetendeutschen Volkstanzkreises wurde traditionell mit einem Kegelabend eröffnet. Gegeneinander gespielt haben – wie fast jedes Jahr – die Mannschaften „Jung“ gegen „Alt“. Wer gewonnen hat? Eigentlich alle, nämlich an Spaß und Freude an der Gemeinschaft.

Besuch des deutsch-deutschen Museums in Mödlareuth

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Ende September – kurz vor dem Jahrestag „25 Jahre deutsche Einheit“ – fuhren mehrere Interessierte nach Mödlareuth, einem Ort, der sowohl in Bayern als auch in Thüringen liegt. Wegen der mitten durch den Ort verlaufenden Grenze wurde Mödlareuth während des Kalten Krieges von den Amerikanern „Little Berlin“ genannt. Grund dafür war der Bau der Mauer, die sich durch den Ort zog. Interessant waren nicht nur die noch im Freigelände vorhandenen DDR-Grenzanlagen, sondern auch die Ausstellung zur Geschichte des Mauerfalls sowie die Fahrzeugausstellung der jeweiligen Grenztruppen.